Make me good God... But not yet.

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7. Kapitel

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5 Eintrag - 11 Mai 2008

Es sind jetzt genau 10 Tage, sechs Stunden und wahrscheinlich ein paar Minuten vergangen, seit Dean ... gestorben ist. Es ist nicht leichter geworden. Soviel zu diesem oberdämlichen Spruch, dass Zeit alle Wunden heilen würde. Na ja, vielleicht muss ich dafür auch noch ein wenig länger warten. Zehn Tage sind nicht viel, auch, wenn es mir wirklich wie eine Ewigkeit vorkommt...

Ich bin mir nicht sicher, ob der Schmerz irgendwann nachlassen wird, vielleicht wird er es nie... Aber ich glaube, es bringt mich nicht gerade weiter, an dieser aberwitzigen Hoffnung festzuhalten, dass Dean vielleicht zurückkehren könnte....

Zwar hat Ruby mir versprochen, mir zu helfen und alles zu tun, um einen Weg zu finden... und diese Lara hatte behauptet, dass er zurück kommen wird... Im September... Aber was ist, wenn Lara lügt – sie könnte schließlich auch ein Dämon sein und Dämonen lügen, was ich im übrigen auch auf Ruby übertragen kann, die vielleicht auch nur lügt, wenn sie behauptet, sie will mir helfen, einen Weg zu finden... Und was ist, wenn es einfach keinen Weg gibt, ihn zurück zuholen? Wenn, egal, was ich tue, nichts klappt und ich ihn nie wieder sehen werde? Na ja, es gäbe eine Möglichkeit, wie ich ihn vielleicht noch einmal sehen könnte... Ich könnte dafür sorgen, dass ich selbst in die Hölle kommen... Allerdings wäre damit nicht gesagt, dass ich Dean dann wirklich sehe. Schließlich ist die Hölle voller Dämonen, die uns Winchesters nicht besonders mögen und sie wären sicher nicht damit einverstanden, dass Dean und ich fröhlich zusammen sitzen und uns über die vergangenen Tage unterhalten... Außerdem habe ich nicht vor, zu sterben. Es gibt noch so viele Menschen, die gerettet werden müssen, so viel Böses auf dieser Welt, das vernichtet werden muss. Nicht, dass ich der einzige wäre, der sich darum kümmert...

Solange ich jedenfalls noch eine Aufgabe hier habe, werde ich mich davor hüten, mein Leben wegzuschmeißen. Nicht so...


Während Sam die noch leeren Seiten des schwarzen Buches allmählich mit Worten füllte, befand Lara sich wieder in ihrer kleinen Wohnung. Sie war vor nicht einmal einem Monat in diese Gegend gezogen. Sie fand die Stadt... gemütlich und da sie eine Vision bezüglich Sams Auftauchen in dieser Stadt hatte, fand sie es passend, hier her zu ziehen. Für eine Weile zumindest.

Nun überlegte sie, was sie als nächstes tun sollte. Sie wusste, dass irgendetwas merkwürdiges in dieser Stadt vor sich ging und der angebliche Geist, den sie gesehen hatte, war noch das harmloseste...

Sie hatte herausgefunden, dass es da noch einen Riesenteddy gab, einen Lottogewinn und ein verschwundenes Elternpaar. Und so, wie es aussah, führten alle Hinweise zu diesem vermaledeiten Chinarestaurant, in dem sie sich mit Sam getroffen hatte. Sie war sich nur noch nicht sicher, in wie weit die Vorfälle etwas mit dem Restaurant zu tun hatte. Ihre Visionen waren nur unvollständig und ohne irgendwelche Zusammenhänge. Das war manchmal doch ein wenig verwirrend und vorallem nervig. Seit sie denken konnte – und das war etwas, was sie von Sam unterschied – hatte sie diese Visionen schon gehabt. Ihre Pflegeeltern, zu denen sie gekommen war, nachdem ihre Mutter gestorben war, hatten sie deswegen öfter in Therapie gegeben. Ihre Kindheit war nicht gerade ermunternd. Aber das stand auf einem anderen Blatt...

Sie beschloß, fürs erste weitere Nachvorschungen über das Restaurant zu machen. Zu diesem Zwecke machte sie sich auf den Weg zu eben genanntem Restaurant, in der Hoffnung, etwas heraus zu finden, womit sie etwas anfangen konnte. Und was sie letztendlich Sam erzählen konnte, damit dieser es beendete – schließlich hatte sich nicht wirklich Erfahrung damit, das Böse zu jagen. Bis vor kurzem war sie der festen Überzeugung gewesen, das alles, was sie Träumte, nur verrückte Hirngespinste seien, die ihr Leben durcheiander brachten. Aber seit sie von Sam träumte, wusste sie, dass alles der Wahrheit entsprach. Woher sie diese Gewissheit letztendlich hatte, wusste sie selbst nicht...

Auf dem Weg zur Gaststädte begegnete sie einem alten Mann, der entweder völlig verrückt geworden, oder einfach nur sehr einsam war. Dieser Opa sprach nämlich mit seinem kleinen Dackel, der neben ihm herlief. Zuerst hielt Lara es für... na ja, nicht direkt normal, aber auch nicht wirklich übernatürlich. Als sie dann allerdings mitbekam, dass irgendetwas dem alten Mann antwortete, blieb sie stehen, um sich nach dem vermeindlichen Sprecher umzusehen. Aber außer ihr, dem Mann und dem Hund, war niemand zu sehen. Dann registrierte sie, dass es der Hund war, der mit dem Mann sprach. Vor Schreck stolperte sie über ihre eigenen Beine und verlor beinahe das Gleichgewicht. Sie konnte sich gerade noch so abfangen...

Sie konnte sich natürlich auch irren, was diese Sache betraf, aber, nach allem, was sie in der letzten Zeit in dieser Stadt wahrgenommen hatte, war es gar nicht so unwahrscheinlich, dass ein kleiner Dackel plötzlich zu sprechen anfing.

Die Frage war nur, was sie nun dagegen unternehmen sollte. Sie wusste noch immer nicht, was genau vor sich ging und der einzige, der ihr einfiel, der ihr hätte helfen können, wollte sie nie wieder sehen. Andererseits... Es konnte auch nicht schaden, wenn sie ihn noch mal ansprach... aber vorher würde sie sich dieses verdammte Chinarestaurant vornehmen, und wenn es das letzte war, was sie tat...

30.3.10 22:08
 


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