Make me good God... But not yet.

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9. Kapitel

9. Kapitel

Sam war schon fast an der Grenze der Stadt, als sein Handy klingelte. Er stöhnte, weil er befürchtete, dass Lara ihn nun auch noch per Telefon stalken würde. Dass es quasi unmöglich war, dass sie seine Nummer hatte, daran dachte er nicht. Er kramte sein Telefon aus seiner Jackentasche und drückte auf den grünen Hörer. Zu seiner Überraschung war es nicht die Stimme, die er erwartet hatte.

Sam? Wo bist du?“, es war Ruby, die ihm diese Fragen stellte. Für einen Moment setzte sein Herz aus. Mit ihr hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Hatte sie nicht gesagt, sie habe noch eine Menge Dinge zu klären? Er hatte eigentlich angenommen, dass sie sich frühestens in ein paar Wochen melden würde.

Äh...“, war alles, was er in diesem Augenblick herausbrachte.

Sam?“, hörte er Ruby sagen. Sie klang allamiert.

Ähm... Jaah, zur Zeit bin ich noch in Concrete, Washington, aber ich bin auf dem Weg... irgendwo....“

Plötzlich und völlig unerwartet, überkam Sam ein Gefühl, als müsse er sich sofort übergeben. Beinahe wäre er auf die gegenüberliegende Fahrbahn geraten. Gut, dass zur Zeit, nicht besonders viele Menschen mit dem Auto unterwegs waren. Das hätte auch zu einem Unfall führen können.

Als die Schmerzen zunahmen, schnappte er nach Luft. Er schaffte es kaum noch, gerade aus zu fahren. Er musste dringend anhalten, weshalb er die nächste Ausfahrt sofort mitnahm.

Sam, was ist denn los? Geht’s dir nicht gut?“, wurde er von Ruby gefragt.

Mir... geht’s grad... gar nicht gut.“, sagt er, zwischen zusammengebissenen Zähnen. Woher kamen diese plötzlichen Schmerzen? Was war bloß mit ihm los?

Sam? Was ist denn los, verdammt?“, rief Ruby, nun deutlich über Sams Verhalten verwirrt und besorgt.

Ich... weiß es... nicht. Ich... ruf später noch mal an.“, meinte er, ehe er ohne auf eine Antwort zu warten, auflegte. Er fand einen Parkplatz auf dem er halten konnte. Noch bevor der Wagen richtig hielt und mit noch laufendem Motor stürzte er aus dem Impala und übergab sich auf den Asphalt. Er fühlte sich hundeelend und das, obwohl es ihm heute Morgen eigentlich, zumindest körperlich sehr gut ging. Er hatte keinerlei Beschwerden gehabt. Und jetzt fühlte er sich, als müsse er jeden Augenblick sterben... Wenn dies das Ende war, dann war es ein beschissenes...

Er setzte sich wieder in seinen Wagen, lehnte seinen Kopf ans Lenkrat und wartete... wartete auf ein Wunder, nämlich dass die Schmerzen wieder nachließen. Aber das taten sie nicht...

Aber glücklicherweise wurden sie auch nicht schlimmer. Er überlegte, was er nun tun sollte. Einen Arzt aufzusuchen hielt er für ein kleinwenig zu übertrieben. Immerhin hatte er schon ganz anderes durchlebt, Wunden durch übernatürliche Wesen erlitten, die ihzm beinahe sein Leben kosteten... Und da war er schließlich auch nicht einfach zum Arzt gegangen. (Was wohl vorallem daran lag, dass er diese Wunden nie erklären hätte können, egal, was er gesagt hätte. Und natürlich auch daran, dass Dean von der Idee, zu einem Arzt zu gehen, sicher nicht begeistert gewesen wäre...)

Wie dem auch war. Er konnte in seinem Zustand jedenfalls schlecht die Stadt verlassen. Er hatte es ja nicht mal ganz aus der Stadt geschafft. Es war wohl besser, wenn er zurück fahren und sich für die nächste Nacht ein neues Zimmer besorgen würde. Er hatte beim Verlassen der Stadt gesehen, dass es ein weiteres Motel gab. Dort konnte er fürs erste unterkommen und sich nicht der Blöße hingeben, zu dem anderen Motel zurück zu fahren. Wie würde das aussehen, wenn er dort wieder aufkreuzen würde, wo er doch gerade erst ausgecheckt hatte? Das wäre ihm ein wenig zu peinlich.

Eine halbe Stunde später lag Sam auf einem Bett in dem besagtem anderen Motel. Er hatte einen roten Eimer neben seinem Bett zu stehen, nur für den Fall, dass er sich wieder übergeben musste.

Im Augenblick ging es ihm wieder... nicht gut, aber besser. Immerhin fühlte er sich nicht so, als wollte sein gesamter Magen sich nach außen kehren. Es fühlte sich jetzt nur noch so an, als habe er ganz normale Bauchschmerzen...

Vielleicht, überlegte er, sollte er doch in Erwägung ziehen, einen Arztbesuch zu tätigen. Möglicherweise hatte er einen Darminfekt, oder irgendwas anderes ekliges... Andererseits glaubte er eigentlich nicht an solche „normalen“ Sachen. Ihm passierten nur übernatürliche Dinge! Vielleicht hatte er... irgendeine Geistkrankheit oder so was. Bei dem Gedanken musste er stöhnen. Er könnte Bobby anrufen, der kannte sich mit so etwas aus und war schon viel länger im Jägergeschäft, als er es vielleicht sein wird...

In diesem Moment klopfte es an seine Tür. Er stöhnte. Wer war das denn jetzt schon wieder? Doch nicht etwa...

Die Tür wurde geöffnet. Es war anscheinend nur der Zimmerservice. Zumindest sollte der Zimmerservice das einzige sein, was seine Tür, ohne sie komplet zu zerstören, aufmachen können sollte...

Wie ich sehe, scheint mein Wunsch funktioniert zu haben!“, hörte er eine mittlerweile allzu bekannte Stimme, was ihn abermals stöhnen lies.

Was... hast du getan, Lara?“

30.3.10 22:18
 


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