Make me good God... But not yet.

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10. Kapitel

10. Kapitel 


Lara setzte sich auf die Kante von Sams Bett in dem er lag und keine Anstalten machte, sich zu ihr umzudrehen. Er hatte immer noch starke Schmerzen und eigentlich wäre er jetzt lieber alleine gewesen. Zu allem Überfluß musste nun auch noch sein Handy klingeln. Da sein Telefon sich auf dem Tisch befand, der in dem Zimmer stand und der Tisch viel zu weit weg war, konnte er nicht rangehen. Er wusste aber, wer dran sein musste: Ruby. Und das letzte, was er wollte, war mit Ruby zu sprechen, wenn Lara in der Nähe war. Ruby würde sie nicht mögen. Und dass Lara Ruby nicht mochte, das wusste er ja bereits.

Willst du nicht rangehen?“, fragte Lara, die, abgesehen von einem Satz noch nichts gesagt hatte, seit sie angekommen war.

Nein, will ich nicht. Und nun fände ich es herrlich, wenn du gehen würdest.“

Lara stand auf. In Sam kam die aberwitzige Hoffnung auf, dass sie gehen würde. Was sie natürlich nicht tat. Stattdessen ging sie zu Sams Handy und... ging ran. Sam konnte es nicht glauben. Augenbblicklich setzte er sich auf, was er sofort wieder bereute. Seine Übelkeit kam zurück und er beugte sich über den bereitstehenden Eimer.

Hallo? Ach... Du bist das. Hör mal zu... Du... Sumpfhuhn. Lass Sam in Ruhe! Er braucht dich nicht. Er braucht überhaupt niemanden und dich schon mal gar nicht. Geh sterben.“

Damit hatte sie wieder aufgelegt.

Was zur Hölle hast du getan?“, fragte Sam, der damit aufgehört hatte, sich zu übergeben.

Ich habe nur... Ach, was erzähle ich dir das überhaupt? Was mach ich mir überhaupt die Mühe mit dir? Du glaubst mir ja doch nicht. Alles, was ich sage oder tue... Du wirst... es nicht verstehen und mir nicht glauben. Und da ist nichts, was ich tun kann, um dir begreiflich zu machen, was hier abgeht. Ich denke... vielleicht... Ich lasse dich in Ruhe – und zwar solange, bis du nach meiner Hilfe verlangst – wenn du diesen Fall hier in dieser Stadt löst!“, erklärte Lara. Sie sah ihn mit schiefgelegtem Kopf an, wartete auf eine Antwort.

Gut, wenn du versprichst, mich danach in Ruhe zu lassen...“

Versprochen! Lass uns jetzt über den Fall reden. Da ist, wie ich schon sagte, ein Brunen in diesem Chinarestaurant. Und... Wenn man da eine Münze reinwirft und sich was wünscht, dann... wird es wahr. Ich zum Beispiel habe mir gewünscht, dass, wenn du aus dieser Stadt rausfährst, es dir so mies gehen wird, dass du absolut keine andere Wahl hast, als zurück zu fahren. Und, wie ich sehe, hat das wunderbar geklappt. Ach so... Falls du dich fragst, woher ich wusste, dass du hier bist... Das war eine meiner kleineren Visionen. Du musst mir nicht glauben, dass das, was ich sage, der Wahrheit entspricht... Aber welche andere Erklärung gibt es sonst?“

Sam sah sie an, versuchte, heraus zu finden, was sie von ihm wollte, was letztendlich ihr Plan war. Aber er konnte nichts an ihr finden, was in irgendeinerweise vielleicht dämonisch oder übernatürlich zu sein schien. Sie war nur... nur ein Mensch. Ein Mensch wie er. Wenn er sie so betrachtete und darüber nachdachte, hatten sie einiges gemeinsam. Das heißt, wenn sie die Wahrheit gesagt hatte... Dann hatte sie durch Azazel ebenfalls ihre Mutter verloren. Und sie hatte Dämonenblut in sich. Genau wie er... Aber reichte das, um ihr zu vertrauen? Konnte er überhaupt irgendwem vertrauen?

Durch das Erneute klingeln seines Handys, wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Noch ehe er in irgendeiner Weise reagieren konnte, hatte Lara das Telefon in ihren Händen und drückte den roten Höhrer.

Du kannst mit Ruby reden, wenn das hier vorbei ist. Ich bin zwar wirklich nicht davon angetan, dass du vorhast, immer noch gemeinsame Sache mit dieser... Bitch zu machen. Aber das ist deine Entscheidung. Ich kann dich nicht davon abhalten. Aber jetzt werden wir das hier erst mal zu Ende bringen, danach kannst du tun, was du willst... Wir treffen uns... sagen wir... morgen im Chinarestaurant. Um ein Uhr. Ich warte auf dich und wehe, du kommst nicht. Ich werde dich finden!“

Damit verschwand sie. Sam ließ sich zurück aufs Kissen sinken. Was zur Hölle ging hier eigentlich vor?

30.3.10 22:21
 


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