Make me good God... But not yet.

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13. Kapitel

13. Kapitel 


Bedacht darauf, keinen Lärm zu machen, trat Sam ans Bett. Sein Herzschlag hatte sich verdreifacht. Plötzlich war er hellwach. Er wusste, das ein einziger Fehler, egal wie klein er sein mochte, ihm das Leben kosten könnte. Und im Moment hatte er keinen, der ihm aus der Patsche helfen konnte. Früher, wenn er in Gefahr geriet, half ihm stets Dean da wieder raus. Aber der war ja nicht da.

Also bemühte er sich, jetzt keinen Fehler zu machen. Langsamen Schrittes und den Atem anhaltend ging er zu seinem Bett. Als er vorsichtig die weiße Bettdecke wegzog und letztendlich sah, was sich unter der Decke befand, stockte er. Es waren nur zwei Kinder, die schlafend auf dem weißen Laken lagen.

Sam hielt in seiner Bewegung inne. War das hier ein mieser Dämonentrick, oder waren es wirklich zwei kleine Kinder, die dort in seinem Bett lagen?! Das war hier die Frage. Aber wie sollte er dieses nun herausfinden?

Er konnte die Kinder schließlich nicht einfach töten, und später herausfinden, ob sie Dämonen waren oder nicht...

Andererseits, falls es Dämonen waren, dann konnte jede Sekunde, die er wartete, bedeuten, dass es seine letzte war...

Eine Weile stand er unentschloßen so da und versuchte, keinen Lärm zu machen. Er musste nachdenken und es war besser, wenn die Kinder dazu noch nicht aufwachen würden... Das Problem daran war, dass alles – wie eigentlich immer im Leben – anders kam, als Sam sich das gewünscht hätte.

Denn die Tür seines Zimmers wurde mit einem Mal aufgestoßen, so dass die Tür an die Wand knallte. Irgendwann würde er noch mal mächtig Ärger bekommen, weil er ständig Unruhe in den Motels stiftete, in denen er übernachtete. Auch, wenn es nicht immer er war, der Unruhe stiftete, war er doch stets dafür verantwortlich. Wenn das eines Tages die Runde machte...

Keine Bewegung, Sam!“, rief eine ihm bekannte Stimme. Oh nein. Das konnte doch nicht wahr sein. Er hatte gedacht, dass sie sich nicht mehr in seine Angelegenheiten einmischen wollte. Nun war sie aber da, stand in der Tür zu seinem Zimmer und starrte ihn böse an.

Die Kinder schreckten aus ihrem Schlaf auf und Sam selbst wurde ein wenig ärgerlich. Er hatte das Messer von Ruby ausversehen fallen lassen, weil er sich ebenfalls erschrocken hatte...

Was machst du denn hier?“, zischte Sam, der nicht noch mehr unnötigen Lärm machen wollte. Natürlich war ein Motel etwas anderes als ein Hotel, aber das hieß ja noch lange nicht, dass man nachts Terror machen konnte.

Ich verhindere, dass du etwas unüberlegtes tust. Mal wieder!“, meinte Lara, die mittlerweile wohl auch eingesehen hatte, dass sie etwas leiser sein musste. Sie betrat nun ganz das Zimmer und schloß die Tür hinter sich.

Sam hob das Messer auf, nur, um irgendetwas zu tun zu haben. Er war sich unsicher, was nun passieren würde. Seit Dean fort war, ging alles drunter und drüber. Fort waren die Zeiten, in denen Sam einfach nur Jagen ging, zusammen mit seinem Bruder...

Die Kinder, hierbei handelte es sich um einen Jungen und ein Mädchen, sahen die beiden Erwachsenen mit großen Augen an. Sie schienen ängstlich zu sein, was, nach dem Schreck, den sie gerade erlitten hatten, kein Wunder war.

Sam, ich weiß, was ich dir versprochen hatte. Aber... Ich hatte eine... Vision und... na ja, nun bin ich jedenfalls hier.“

Oh... Wie aufschlußreich deine Erklärung doch ist.“, meinte Sam, nicht ohne gewisse Ironie. Er hatte damit begonnen, das Messer zwischen seinen Fingern zu drehen. Er wirkte äußerst gefährlich, auch, wie er guckte. Kein Wunder, dass die Kinder Angst vor ihm hatten.

Okay, okay. Du hast ja recht. Also...“, begann Lara, während sie sich zu den Kindern aufs Bett setzte, sie dabei freundlich anlächelte, um sie ein wenig zu beruhigen.

Die Sache ist so.“, fuhr sie fort, „... Ich hatte neulich Nacht eine Vision... Du kennst das ja selbst... Jedenfalls habe ich in dieser Vision gesehen, dass du... ein Kind umbringst... Und na ja, da habe ich halt überlegt, was zu tun ist. Und ich bin zu dem Schluß gekommen, dass du nicht einfach ein Kind töten kannst! Also habe ich ein paar Nachforschungen angestellt und letztendlich heraus gefunden, wo du dich aufhälst! Und nun bin ich hier, um dich aufzuhalten!“

Moment mal... Sie wollten... uns umbringen?“, mischte sich nun der Junge der beiden Kinder ein. Er sah Sam nun direkt an und es schien so, als habe er seine Angst völlig verloren. Nun sah er eher wütend aus.

Sie kennen uns doch noch nicht mal!“, stellte er fest, „und sie sollen unser Onkel sein? Pff... Da verzichte ich freiwillig drauf. Sam, lass uns gehen.“

Diese Aussage führte zu missverständnissen. Denn Sam fühlte sich natürlich angesprochen. Aber er konnte ja nicht wissen, dass das Mädchen Samantha hieß und die Abkürzung dementsprechend Sam war.

Schon wollten die beiden Kinder, die nicht älter als 10 Jahre alt sein konnten, verschwinden. Lara verhinderte dies allerdings. Sie sprang auf und stellte sich vor die Tür.

Es ist besser, wenn wir die Sache jetzt regeln!“, meinte sie und drängte die Kinder zurück zum Bett. Widerwillig ließen sie sich darauf fallen.

Was soll das heißen „unser Onkel“? Ich habe... Dean hat... Das kann nicht...“, stammelte Sam. Irgendwas lief hier gewaltig schief. Und er wusste nicht mehr, wo ihm der Kopf stand...

30.3.10 22:27
 


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