Make me good God... But not yet.

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8. Kapitel

8. Kapitel 


Sam war gerade dabei, seine Tasche zu packen, als es an seiner Tür klopfte. Er zuckte erschrocken zusammen, hatte er nicht wirklich damit gerechnet, dass ihn jemand besuchen würde. Er konnte sich allerdings schon denken, wer vor der Tür war. Und er würde sie ganz sicher nicht öffnen. Er wollte sich nicht schon wieder einem verrückten Gespräch aussetzen, das ihn ihm falsche Hoffnungen schürte, die er zu vergessen suchte...

Aber das Klopfen ging weiter, unbarmherzig. Wie hatte er auch annehmen können, dass diese Frau ihn in Ruhe lassen würde?! Die Frage war nur, warum sie ihn nicht in Frieden ließ. Was versprach sie sich davon? Wollte sie sich an ihn ranmachen? Oder war das, was sie sagte, vielleicht doch die Wahrheit? Es war immer noch möglich, dass sie das, was sie sagte, für wahr hielt, ohne, dass es das auch wirklich war. Vielleicht war sie einfach nur eine arme Verrückte...

Egal, was es war, er würde die Tür nun doch aufmachen müssen, bevor sie diese zerstörte, oder jemand sich über den Krach beschwerte. Er war zwar nicht sehr erfreut darüber, aber vielleicht konnte er sie schnell abwimmeln und die Stadt schnellstens verlassen...

Er packte die restlichen Klamotten – unordentlich und zusammengeknüllt – in seine Tasche, ehe er das Zimmer öffnete...

Wie nicht anders zu erwarten, stand Lara davor. Sie hatte eine Hand, zu einer Faust geballt, gehoben und war bereit, wieder zu klopfen. Als sie Sam vor sich sah, ließ sie ihre Hand sinken. Ihr Lächeln, dass sie für gewöhnlich aufgesetzt hatte, war nichts weiter, als ein schwacher Schatten. Sie sah besorgt aus.

Hatte ich dir nicht gesagt, dass ich dich nicht wiedersehen will?“, fragte er, ließ sie aber eintreten. Er war darauf eingestellt, schnellstens zu veschwinden, aber aus irgendeinem Grund wollte er sich zumindest anhören, was sie zu sagen hatte.

Lara sah die gepackte Tasche und ihr Blick veränderte sich. Sie sah nun ein wenig... wütend aus.

Du hast doch nicht etwa vor, die Stadt zu verlassen?“, stellte sie eine Gegenfrage.

Doch, habe ich. Und zwar jetzt gleich. Hier gibt es keinen...“

Keinen Fall? Doch, den gibt es. Merkwürdige Dinge passieren und du kriegst absolut nichts mit! Hast du dir die Leute hier mal angesehen? Da wäre einmal dieser angebliche Geist... Der mit Sicherheit keiner ist. Dann wäre da dieses Gerücht über „Big Food“. Und... vorhin habe ich einen Mann mit seinem Hund sprechen gesehen... Und der Hund hat ihm GEANTWORTET! Außerdem habe ich einen kleinen Jungen beobachtet, der anscheinend zu Superman motiert ist. Und das alles in einer Stadt... Also, ich habe noch nie an Zufälle geglaubt, aber... selbgst, wenn es welche geben sollte, findest du dann nicht, dass hier ein wenig zu viele Zufälle aufeinmal sind? Und ich glaube, ich habe herausgefunden, woran es liegt!“

Sam seufzte. Er wusste nicht, woran es lag, dass er diese Person einerseits auf den Tod nicht ausstehen konnte – und das, wo er sie ja noch nicht einmal richtig kannte – und andererseits, dass er sie irgendwie... interessant fand.

Er überlegte kurz, ob er nun verschwinden sollte oder ob er sich der Sache annehmen sollte... Er entschied sich dafür, erst mal zuzuhören.

Okay, erzähl, was du rausgefunden hast.“, forderte er.

Es ist der Brunnen, Sam. Das komische, hässliche Teil, was in dem dummen Chinarestaurant steht. Man muss nur eine Münze reinwerfen, sich was wünschen.. und es wird Real! Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.“

Sam, der bis zu diesem Zeitpunkt an der Tür gestanden, und mit vor der Brust verschränkten Armen zugehört hatte, schüttelte den Kopf.

Du verarscht mich doch! Ich weiß nicht, was du dir von deinem Verhalten versprichtst, aber... ich kann nicht glauben, dass ich dir überhaupt zuhören. Ich glaube, du gehst jetzt besser!“, sagte er, während er die Tür wieder aufmachte, um sie raus zu lassen.

Ich werde nirgendwo hingehen, du Idiot. Erst, wenn du mir bei dieser Sache geholfen hast, lasse ich dich in Ruhe!“, antwortete sie. Sie stand am Fenster, ebenfalls mit vor der Brust verschränkten Armen. Ihre Augen hatte sie zu Schlitzen verengt...

Gut, dann gehe ich eben!“, sagte er, schnappte sich seine Tasche und verschwand durch die Tür. Er war schon am Auto, als er Laras Stimme hinter sich vernahm.

Du kannst doch jetzt nicht gehen, Sam. Was ist mit der Stadt? Was ist, wenn sie untergeht?“, rief sie ihm hinterher.

Darum kannst du dich doch kümmern. Du scheinst ja eh schon gut bescheid zu wissen. Du wirst schon einen Weg finden, das zu beenden. Ein schönes Leben noch...“

Mit diesen Worten war er in den Impala gestiegen...

30.3.10 22:11
 


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